
Ein neugeborener Junge ist in einem herzzerreißenden Fall gestorben, der weltweit Entsetzen auslöst. Das Baby war erst zwei Tage alt. Nun muss sich ein Arzt wegen schwerer Straftaten verantworten.
Berichten zufolge ereignete sich die Tragödie, nachdem das Baby in einer Privatklinik in Kalifornien beschnitten worden war. Doch dabei ging etwas schrecklich schief.
Die Behörden vermuten, dass der Arzt Hong-An Jan dem Baby während des Eingriffs das falsche Medikament verabreicht hat. Anstelle einer örtlichen Betäubung soll dem Baby ein starkes Narkotikum gegeben worden sein.
Kurz nach der Beschneidung bemerkten die Eltern des Babys, dass etwas nicht stimmte. Ihr Sohn wurde sehr schwach und reagierte nicht mehr.
Die besorgten Eltern brachten ihn zurück in die Klinik. Doch der Arzt versicherte ihnen, alles sei in Ordnung.
„Jan hat Charles lediglich kurz untersucht und seine Eltern beruhigt, dass diese Symptome normale Reaktionen nach der Beschneidung seien, und ihnen geraten, nach Hause zurückzukehren“, heißt es in einer Zivilklage der Eltern gegen Jan und das South Coast Global Medical Center in Santa Ana, wie die NY Post berichtet . „Er hat weder Blutproben genommen noch Laboruntersuchungen angeordnet, obwohl er Symptome beobachtet hat, die auf Opiatkonsum hindeuten.“
Ein zwei Tage alter Junge starb nach einer Beschneidung ohne Betäubung.
In der Klage heißt es, das Baby habe „ausgeprägte Lethargie“ gezeigt und nicht richtig trinken können. Die Eltern kontaktierten den Arzt, weil sie besorgt waren.
Man sagte ihnen jedoch, die Symptome seien normal, und schickte sie nach Hause.
Tragischerweise hörte das Baby am nächsten Tag auf zu atmen. Es wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht – doch es war zu spät. Die Ärzte konnten es nicht mehr retten.
Einem späteren Bericht zufolge war die Todesursache eine durch Drogenvergiftung bedingte Bronchopneumonie. Die Ermittler gehen davon aus, dass dies hätte verhindert werden können. Ein Kriminalbeamter bezeichnete die Situation als „fahrlässig und vermeidbar“.
Dem Arzt wird nun fahrlässige Tötung vorgeworfen. Er hat die Anschuldigungen zurückgewiesen und auf nicht schuldig plädiert.
Gleichzeitig haben die Eltern des Babys Klage eingereicht. Sie werfen dem Arzt ärztliche Fahrlässigkeit und fahrlässige Tötung vor. Die Approbation des Arztes wurde bis zum Abschluss des Verfahrens suspendiert.
Ruhe in Frieden, süßer kleiner Engel.
