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AfD-Spitze warnt vor historischer Energiekrise und fordert Kehrtwende in der Russland-Politik.TA

Angesichts geopolitischer Spannungen im Nahen Osten haben die AfD-Vorsitzenden Tino Chrupalla und Alice Weidel vor einer globalen Energiekrise gewarnt.

 

Die Parteiführung nutzte eine aktuelle Pressekonferenz für eine fundamentale Abrechnung mit der Klima- und Wirtschaftspolitik der Bundesregierung.

 

Chrupalla berief sich in seinen Ausführungen auf besorgniserregende Analysen der Internationalen Energieagentur.

 

Durch eine drohende Teilsperrung der Straße von Hormus könnten dem Weltmarkt täglich elf Millionen Barrel Öl fehlen.

 

Der AfD-Chef betonte, dass diese Ausfälle die historischen Ölkrisen von 1973 und 1979 in ihrem Ausmaß deutlich übertreffen würden.

 

Auch im internationalen Gassektor drohe durch die Eskalation ein massiver Einbruch von bis zu 140 Milliarden Kubikmetern.

 

Notwendige Reparaturen an kritischen Infrastrukturen wie den katarischen Flüssiggas-Anlagen könnten Jahre in Anspruch nehmen.

 

Für die deutsche Volkswirtschaft sieht die Parteispitze in dieser Entwicklung absolut fatale Konsequenzen voraus.

 

Neben einer drohenden Rezession warnte die Partei vor drastisch steigenden Preisen für Kraftstoffe, Heizung und Lebensmittel.

 

Wirtschaftsinstitute prognostizieren für dieses Szenario einen Wiederanstieg der Inflationsrate auf bis zu sechs Prozent.

 

Zusätzlich verschärft werde die Lage durch mögliche US-Lieferstopps von Flüssiggas im Zuge drohender Handelskonflikte.

 

Chrupalla bezeichnete das diplomatische Vorgehen der USA in diesem Zusammenhang explizit als Erpressung gegenüber Europa.

 

Alice Weidel machte die aktuelle sowie frühere Bundesregierungen für die strukturelle Verwundbarkeit Deutschlands verantwortlich.

 

Die AfD-Co-Vorsitzende kritisierte den Atomausstieg und die Transformation der Energielandschaft als vorsätzliche Zerstörung der Versorgungssicherheit.

 

In ihrer Rhetorik bezeichnete Weidel die etablierte Klimapolitik als ein Instrument zur gezielten Schwächung der heimischen Industrie.

 

Um die Bürger und die Wirtschaft sofort zu entlasten, forderte die Parteiführung ein umfassendes Sofortprogramm.
Volodymyr Zelensky | Biography, Facts, Presidency, & Russian Invasion of  Ukraine | Britannica

 

Zu den Kernforderungen gehört die unverzügliche Abschaffung der CO2-Abgabe sowie die Senkung sämtlicher Energiesteuern auf ein Minimum.

 

Zudem verlangt die Partei eine Rücknahme des Verbrenner-Verbots und die Abschaffung des aktuellen Gebäudeenergiegesetzes.

 

Die AfD plädiert weiterhin für eine energetische Kehrtwende durch die Reaktivierung der Kernenergie im Land.

 

Ein zentraler Pfeiler des vorgelegten Programms bleibt die vollständige Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen mit Russland.

 

Weidel forderte das sofortige Ende aller Wirtschaftssanktionen und eine Rückkehr zu billigen russischen Rohstoffimporten.

 

Die Parteichefin bezeichnete das frühere Energiemodell mit Moskau als ein bewährtes und erfolgreiches Fundament des deutschen Wohlstands.

 

Auf innenpolitischer Ebene forderte Weidel das Ende der parlamentarischen Isolation ihrer Partei im Deutschen Bundestag.

 

Nur durch den Abbau politischer Barrieren könnten konservative Mehrheiten für grundlegende Reformen gebildet werden.
Waren: Bürgerdialog mit Tino Chrupalla (AfD) | ndr.de

 

Zum Abschluss der Pressekonferenz sorgte Chrupalla mit Äußerungen zum Bundespräsidenten für spürbare Aufregung im Saal.

 

Er lobte Frank-Walter Steinmeier zwar für dessen Forderung nach strategischer Eigenständigkeit Europas, verband dies jedoch mit spitzem Spott.

 

Chrupallas Bemerkungen über frühere diplomatische Kontakte des Bundespräsidenten mit dem iranischen Regime lösten Heiterkeit unter den Journalisten aus.

 

Die rechtspopulistische Partei nutzt die Verwerfungen im Nahen Osten gezielt zur Schärfung ihres eigenen Profils.

 

Der Ruf nach einer Wiederannäherung an Moskau dürfte die politischen Debatten im Parlament weiter anheizen.

 

Die kommenden Wochen werden zeigen, wie die Bundesregierung auf den wachsenden Druck in der Energiepolitik reagiert.
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